Wie man die richtige Sicherheitslinse für die Verkehrs- und Straßenüberwachung auswählt
Bei der Überwachung von Verkehr und Straßen mit Überwachungskameras ist die Wahl des richtigen Objektivs genauso wichtig wie die Wahl der Kamera selbst. Ein ungeeignetes Objektiv kann selbst eine hochauflösende Kamera unbrauchbar machen, um Fahrzeugdetails, Kennzeichen oder Aufnahmen von Vorfällen zu erfassen.
Die Kernanforderungen für die Verkehrsüberwachung verstehen
Die Verkehrsüberwachung stellt besondere Herausforderungen dar, die sich von herkömmlichen Sicherheitsanwendungen unterscheiden. Kameras müssen unter ständig wechselnden Lichtverhältnissen funktionieren – von hellem Sonnenlicht bis hin zu völliger Dunkelheit unter Straßenlaternen. Sie müssen sich schnell bewegende Objekte klar erfassen und rauen Umweltbedingungen wie Regen, Staub und extremen Temperaturen standhalten.
Das Hauptziel der Verkehrsüberwachung ist die Erfassung verwertbarer Beweismittel: Fahrzeugdetails, Kennzeichen, Gesichter der Fahrer und Dokumentation von Vorfällen. Dies erfordert sorgfältige Beachtung der Brennweite, der Auflösung und der Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen.
Auswahl der Brennweite für die Verkehrsüberwachung
Die Brennweite bestimmt das Sichtfeld und die Entfernung, in der Details erkennbar sind. Typische Anwendungsfälle für die Verkehrsüberwachung sind:
Kreuzungsüberwachung: Erfordert einen Weitwinkelbereich, um alle Zufahrten zu erfassen. Ein 2,8–12-mm-Varifokalobjektiv mit Weitwinkeleinstellung bietet ein horizontales Sichtfeld von ca. 90–100 Grad und eignet sich zur Erfassung von Vierwegkreuzungen von einer einzigen Kameraposition aus.
Straßenabschnittsüberwachung: Erfordert eine mittlere Telebrennweite, um Fahrzeuge in größerer Entfernung zu erfassen. Mit demselben Varioobjektiv bei 12 mm Brennweite ergibt sich ein Sichtfeld von ca. 20–30 Grad, wodurch Fahrzeuge in 30–50 Metern Entfernung detailliert erfasst werden können.
Kennzeichenerkennung (LPR): Erfordert Teleobjektiveinstellungen mit hoher Auflösung. Für ANPR-Systeme muss die Kamera Zeichen mit einer Höhe von mindestens 45 mm erkennen können. Auf 10 Meter Entfernung ist dies mit einer 4-Megapixel-Kamera und einer Brennweite von 12 mm möglich, während Kameras mit 8 Megapixeln oder mehr die zuverlässige LPR-Reichweite auf 15–20 Meter erweitern.
Der Vorteil von Gleitsichtobjektiven mit einem Brennweitenbereich von 5-50 mm liegt in der Flexibilität – die Bediener können zwischen Weitwinkelüberwachung und Detailinspektion wechseln, ohne die Ausrüstung wechseln zu müssen.
Anforderungen an die Auflösung
Moderne Verkehrsüberwachung erfordert eine Mindestauflösung von 4 Megapixeln, wobei 5–6 Megapixel zum Standard für Neuinstallationen geworden sind. Höhere Auflösungen ermöglichen vergrößerte Bilder als Beweismittel ohne nennenswerten Qualitätsverlust, eine bessere digitale Zoomfunktion für Details in der Ferne und einen größeren Erfassungsbereich pro Kamera, wodurch sich die Gesamtzahl der Kameras reduziert.
Eine 6-Megapixel-Sicherheitskamera mit 5-50-mm-Varifokalobjektiv bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Abdeckung und Detailgenauigkeit und eignet sich sowohl zur Überwachung von Kreuzungszufahrten als auch von mittellangen Straßenabschnitten.
Automatische Blendensteuerung für wechselnde Lichtverhältnisse
Verkehrskameras sind im Laufe des Tages starken Schwankungen der Lichtverhältnisse ausgesetzt. Direktes Sonnenlicht kann zu Überbelichtung führen, während die Straßenbeleuchtung nachts für schlechte Lichtverhältnisse sorgt.
Auto-Iris-Objektive (DC-Iris) passen die Blende automatisch an das Umgebungslicht an, wodurch überbelichtete Bilder bei hellem Licht vermieden und die Lichtempfindlichkeit bei Nacht erhalten bleibt. Dies ist besonders wichtig für die Verkehrsüberwachung, da Belichtungsfehler das Videomaterial unbrauchbar machen können.
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Umweltschutz
Außenkameras für den Verkehrsbereich benötigen Gehäuse mit mindestens Schutzart IP66 gegen Staub und Wasser. Die Linse muss mit diesen Schutzarten kompatibel sein. In extrem kalten Klimazonen verhindern beheizte Gehäuse die Eisbildung an der Optik.
Die Tag-/Nachtfähigkeit ist unerlässlich – die Kameras müssen sowohl bei Tageslicht als auch bei Dämmerung unter Straßenbeleuchtung brauchbares Videomaterial liefern. IR-korrigierte Objektive gewährleisten scharfe Bilder unter IR-LED-Beleuchtung ohne den Weichzeichnereffekt, der bei Standardobjektiven auftritt.
Arbeitsabstand und Schärfentiefe
Verkehrsüberwachungskameras müssen Fahrzeuge oft in unterschiedlichen Entfernungen erfassen. Die Schärfentiefe (DOF) bestimmt den Bereich, in dem Objekte akzeptabel scharf abgebildet werden.
Für die Verkehrsüberwachung ist ein Objektiv mit großer Schärfentiefe hilfreich, um Fahrzeuge im gesamten Sichtfeld der Kamera scharf abzubilden – von nah (5–10 Meter) bis fern (über 50 Meter). Variofokale Objektive mit längeren Brennweiten im Telebereich komprimieren zwar die Perspektive, verringern aber die Schärfentiefe. Um dies auszugleichen, muss die Brennweite sorgfältig anhand der typischen Fahrzeugpositionen gewählt werden.
Anwendungsbeispiel: Überwachung städtischer Kreuzungen
Eine in 8 Metern Höhe positionierte Kreuzungskamera zur Überwachung einer Vierwegkreuzung benötigt: eine breite horizontale Abdeckung von 90-100 Grad, um alle Zufahrten zu erfassen; Detailaufnahmen in 20 Metern Entfernung zur Fahrzeugidentifizierung; eine automatische Blendensteuerung für den Tag-/Nachtbetrieb; und eine Auflösung von mindestens 5 MP für eine gute Beweisqualität.
Ein 5-50-mm-Varifokalobjektiv mit einer Brennweite von ca. 5 mm bietet die notwendige Weitwinkelabdeckung und ermöglicht gleichzeitig die Teleeinstellung für Detailaufnahmen einzelner Fahrspuren. Eine 6-Megapixel-Kamera liefert eine ausreichende Auflösung für Übersichtsaufnahmen und Kennzeichendetails innerhalb des Erfassungsbereichs.
Abschluss
Die Auswahl des richtigen Sicherheitsobjektivs für die Verkehrsüberwachung erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Abdeckungsanforderungen, Detailgenauigkeit, Lichtverhältnissen und Umgebungsfaktoren. Varifokale Objektive mit großem Brennweitenbereich bieten die nötige Flexibilität, um verschiedene Überwachungsszenarien von einer einzigen Kameraposition aus abzudecken.
Hohe Auflösung (5 MP+), automatische Blendensteuerung und Infrarotkorrektur sind essenzielle Merkmale für Objektive zur Verkehrsüberwachung. Der Brennweitenbereich von 5–50 mm eignet sich sowohl für die großflächige Überwachung von Kreuzungen als auch für Detailaufnahmen im mittleren Entfernungsbereich und macht es somit zu einer vielseitigen Wahl für städtische Verkehrsüberwachungssysteme.

Kompatibel mit 7,2-mm- bis 82-mm-Chips
Hoher/Niedriger Arbeitsabstand
telezentrische Aperturlinse
Messlinse
Maximale Unterstützung für 1,1"-Chips
Maximale Unterstützung für 1,2"-Chips
Maximale Unterstützung für 2/3"-Chips
Große Arbeitsdistanz
Gleitsichtglas
Ringlicht
UV/IR-Licht
Lichtleiste
Bogenförmiges, hochgleichmäßiges Licht
Hintergrundbeleuchtung
Flaches Licht
Gebündeltes Licht
Koaxiales Licht
Scheinwerfer
Kuppelleuchte
Kollimiertes Koaxiallicht
Schattenloses quadratisches Licht
Scanlicht
AOI-Licht
Analogregler
Linearführungstyp mit gekreuzten Rollen
Drehtische der XRS-Serie
Lineare Translationstische mit Edelstahlkugellagern
Mehrachsige Translationstische
Stahlstangen-Kugellagerstufen
Positionierplattform für Zahnstangenantrieb mit Schwalbenschwanzführung
Hochpräzisions-Schraubenführung mit Schwalbenschwanznut 








